Veranstaltungen
Hier werden die Veranstaltungen und Events rund um das Thema "Schmetterlinge" vorgestellt. Um eine Übersicht nach Monate geordnet zu erhalten, in den einzelnen Einträgen neben dem Datum bitte die Kategorie "IN" anklicken.
Entries in Schmetterlinge (74)
Vortrag: 29. November 2024: 160 Jahre Tag- und Nachtfalterbeobachtung im Raum Wuppertal
Datum: 29. November 2024
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Veranstaltungstitel: 160 Jahre Tag- und Nachtfalterbeobachtung im Raum Wuppertal – Gewinner und Verlierer und was wir daraus für die Zukunft lernen können
Veranstaltungsart: Vortrag von Dr. Tim Laußmann
Veranstaltungsort: „Kleiner Saal“ im Nymphengarten-Pavillon im Hof des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe
Bundesland: Baden-Württemberg
Veranstalter: Entomologische Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein (NWV) Karlsruhe am Naturkundemuseum Karlsruhe
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins Wuppertal haben die Entwicklung der Großschmetterlingsfauna (Macrolepidoptera) im Raum Wuppertal über einen Zeitraum von 160 Jahren dokumentiert. Daher können wir die Gewinner und Verlierer unter den Tag-und Nachtfaltern ermitteln und wichtige Erkenntnisse über die Ursachen für deren Populationsentwicklung liefern. Die Artenvielfalt der Tag-und Nachtfalter hat ab Mitte des 20. Jahrhunderts erheblich abgenommen. In den letzten 160 Jahren sind 27 % der von uns bewerteten Arten (537) in ihrer Häufigkeit deutlich zurückgegangen. In etwa jede 6. Großschmetterlingsart kann bereits als „verschollen“ angesehen werden (länger als 10 Jahre nicht mehr beobachtet). Besonders vom Rückgang betroffen sind auf Heiden, Moore, Wiesen, Hecken und Gebüsche, Niederwälder sowie auf Obstwiesen spezialisierte Spezies. 15 % der bewerteten Spezies werden hingegen häufiger als noch vor einigen Jahrzehnten beobachtet. Manche davon haben sich neu im Untersuchungsgebiet angesiedelt (2,4 %), hier spielen wahrscheinlich klimatische Veränderungen eine Rolle. – Die Ergebnisse der vorliegenden Studie können als repräsentatives Beispiel für den Verlust der Artenvielfalt durch Industrialisierung, Urbanisierung sowie intensive Land-und Forstwirtschaft dienen. Als Quintessenz stellen wir fest, dass der Schutz von Offenlandlebensräumen für die Erhaltung der Artenvielfalt bei Großschmetterlingen besondere Bedeutung hat.
26. Oktober 2024: Tanz der Bananenfalter im Garten der Schmetterlinge in Sayn
Photo: © Schloss Sayn-Schlossverwaltung
Datum: 26. Oktober 2024
Uhrzeit: ab 18:00 Uhr bis zur Dunkelheit
Besonderheit: Abendeintritt für Erwachsene 5 Euro und für Kinder 3 euro, (Tageskarten behalten ihre Gültigkeit)
Anmeldung unter: Telefon 02622-15478
Veranstaltungstitel: Tanz der Bananenfalter
Veranstaltungsart: Naturbeobachtung im Schmetterlingshaus von Schloss Sayn
Veranstaltungsort: Garten der Schmetterlinge, Bendorf-Sayn
Bundesland: Reinland-Pflaz
Veranstalter: Schloss Sayn
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
Ab 18. Uhr können die „Eulen“, wie die großen eindrucksvollen Schmetterlinge auch genannt werden, bei ihrem ausgelassenen abendlichen „Tanz“ beobachtet werden. Die Bananenfalter stammen aus Südamerika. Ihre Raupen brauchen Bananenstauden als Futterpflanze, die Falter lieben den leicht gärenden Saft überreifer Bananen – daher auch der torkelnde Flug.
Den Namen „Eule“ erhielten diese Falter wegen ihrer großen Augenflecken auf der Unterseite der Hinterflügel, die sie wie das Gesicht einer Eule aussehen lassen und mit denen sie Feinde vertreiben können.
18. April 2024: Lebenskünstler Schmetterling
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Veranstaltungstitel: Lebenskünstler Schmetterling
Veranstaltungsart: Bildvortrag von Sybille Przybilla
Besonderheiten: Anmeldung erfoderlich! Kostenpflichtig 5,00 EUR
Veranstaltungsort: Kulturtreff Waldbronn, Stuttgarter Straße, Waldbronn
Bundesland: Baden-Württemberg
Veranstalter: Projekt Artenvielfalt Waldbronn
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
Schmetterlinge machen sich vielfältige Lebensräume zunutze, ohne deren Vielfalt sie nicht überleben könnten. Sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern für die Falter werden auch nektarspendende Blumenwiesen benötigt. Meist hat jedes Entwicklungsstadium einer jeden Art seine eigenen Ansprüche an Klima, Nahrungspflanzen und Habitat. Kleinste Flächen wie Blumentöpfe auf dem Balkon mit entsprechender Bepflanzung können den flatterhaften Schönheiten die Möglichkeit zur Eiablage geben, um ihrer Art das Überleben zu sichern. Um seine verschiedenen Entwicklungsstadien durchlaufen zu können, muss der Schmetterling ein wahrer Überlebenskünstler sein. Begeben Sie sich mit mir auf eine kleine Reise in die Welt der heimischen Schmetterlinge.
18. März 2024: Mach mit! Natur- und Klimaschutz in Grötzingen: Der Naturtreff Grötzingen stellt sich vor
Datum: 18. März 2024
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Veranstaltungstitel: Mach mit! Natur- und Klimaschutz in Grötzingen: Der Naturtreff Grötzingen stellt sich vor
Veranstaltungsart: Infoabend mit Vorstellung der verschiedenen Arbeitsgruppen
Veranstaltungsort: Herbert-Schweizer-Haus, Begegnungsstätte Grötzingen, Augustasaal
Bundesland: Baden-Württemberg
Veranstalter: Naturtreff Grözingen
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
Der Naturtreff Grötzingen lädt zu einem Infoabend im Herbert-Schweizer-Haus, der Begegnungsstätte Grötzingen, im Augustasaal ein. An diesem Abend stellen sich die sechs verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen Amphibienschutz, insektenfreundliche Gärten, Klimaschutz, Magerrasen und Mähwiesen, Naturdetektive und Streuobstwiesen vor und es besteht die Möglichkeit zum Kennenlernen und Fragenstellen.
Schachbrettfalter (Melanargia galathea) Marbled White © Naturtreff Grötzingen
Über den Naturtreff Grötzingen:
Der Naturtreff Grötzingen wurde 2016 von der Amphibienschutzgruppe ins Leben gerufen und war ursprünglich nur für den regelmäßigen Austausch Naturinteressierter gedacht. Im Laufe der Jahre haben sich die Teilnehmerzahl sowie die Themen und das Programm stetig erweitert. Derzeit gibt es sechs Arbeitsgruppen zu den Themen Amphibienschutz, insektenfreundliche Gärten, Klimaschutz, Magerrasen und Mähwiesen, Naturdetektive und Streuobstwiesen.
In vielen der Arbeitsgruppen arbeitet der Naturtreff mit anderen Interessierten bzw. Gruppen zusammen, wie z.B. der Evangelisch-methodistischen und der Evangelischen Kirche (insektenfreundliche Gärten), dem Obst-, Wein- und Gartenbauverein, den Heimatfreunden (Streuobst) sowie dem Verein für Umwelt- und Naturschutz Untergrombach (Amphibienschutz).
In einer Kooperation mit dem Ortschaftsrat und der Ortsverwaltung engagiert sich der Naturtreff im Projekt „Sonnendorf Grötzingen“ für die Energiewende vor Ort. Außerdem ist er Mitglied beim Klimabündnis Karlsruhe und beteiligt an der Agenda 21 Karlsruhe.
Der Naturtreff Grötzingen zählt aktuell 120 Interessierte und Aktive. Die Altersverteilung reicht von 5 bis 80 Jahren, wodurch generationenübergreifende Naturerlebnisse geschaffen werden können.
Neben dem Austausch in gemütlicher Runde gibt es ein umfangreiches Jahresprogramm
mit verschiedenen Exkursionen, Vorträgen, Biotoppflege-, Artenschutzaktionen sowie Aufklärungsarbeit zum Thema Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.
Bisherige Höhepunkte waren eine Naturschutzausstellung im Rahmen der Kulturmeile 2019, die Ausrichtung des Grötzinger Klimatages 2022 und 2023 mit über 30 Infoständen, des Streuobstages 2022, des jährlichen Baggerseetages, Volkshochschulkurse zu den Themen naturnahe Gärten und Wildkräuter, die Teilnahme am Artenschutztages im Zoo Karlsruhe sowie an den Fridays for Future-Klimaschutzprotesten.
Der Naturtreff will als parteipolitisch neutrale Gruppe zudem in Zukunft verstärkt lokale politische Entscheidungen, die Eingriffe in die Grötzinger Natur bedeuten, fachlich und sachlich, aber kritisch begleiten und hinterfragen, auf mögliche Konsequenzen aufmerksam machen und Aufklärungsarbeit leisten. Denn neben dem gemeinsamen Naturerlebnis ist unser wichtigstes Anliegen, die noch vorhandene Natur in und um Grötzingen für die kommenden Generationen zu bewahren.
Wie kann ich teilnehmen?
Interessierte sind herzlich eingeladen, unverbindlich an den Aktionen und Veranstaltungen des Naturtreffs teilzunehmen. Eine Anmeldung ist in der Regel nicht erforderlich und jeder, dem der Erhalt unserer Natur und Umwelt wichtig ist, ist im Naturtreff Grötzingen herzlich willkommen.
Der Naturtreff ist privat organisiert und finanziert sich über freiwillige Spenden.
Wen kann ich ansprechen?
Senden Sie uns einfach eine E-Mail an info@naturtreff-groetzingen.de
Vortrag am 24. November 2023: Die neue Rote Liste der Schmetterlinge Baden-Württembergs (Macrolepidoptera et Pyraloidea)
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Veranstaltungstitel: Die neue Rote Liste der Schmetterlinge Baden-Württembergs (Macrolepidoptera et Pyraloidea)
Veranstaltungsart: Vortrag von Axel Steiner et alii (Karlsruhe)
Veranstaltungsort: "Kleiner Saal" im Nymphengarten-Pavillon im Hof des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe
Bundesland: Baden-Württemberg
Veranstalter: Entomologische Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein (NWV) Karlsruhe am Naturkundemuseum Karlsruhe
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
Die neue Rote Liste – mittlerweile die vierte für unser Bundesland seit der letzten Bearbeitung 2005 – wird vorgestellt. Neben weiteren Verlusten im Artenbestand (ausgestorbene/verschollene) sind Rückgänge vor allem bei sensiblen Arten der Feuchtgebiete und Moore, jenen mit Schwerpunkt im montan-kontinentalen Bereich, aber auch bei vielen Arten des mageren Offenlands, der Halbtrockenrasen und der Felsfluren zu verzeichnen. Gründe dafür sind im Wesentlichen der ungebremste Einsatz von Umweltgiften aller Art (z.B. Glyphosat, Neonicotinoide), der Nitrateintrag durch die Luft, Flächenverbrauch und Lebensraumzerstörung (auch z.B. durch Sukzession), aber auch der menschengemachte Klimawandel. Immerhin konnten einige wenige der bisher als verschollen gegoltenen Arten wieder nachgewiesen werden, und manche Arten haben zugenommen und sich ausgebreitet, darunter einige der an Eiche lebenden Nachtfalter. Die aus dem Süden neu eingewanderten und sich ausbreitenden Arten gehören mehrheitlich zu den anpassungsfähigen und wenig anspruchsvollen Arten aus dem submediterranen Bereich bzw. es sind Wanderfalter, die im Begriff sind, sich dauerhaft hier zu etablieren.Di
Axel Steiener,
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